Landeshauptstadt Dresden - museumsnacht.dresden.de

https://museumsnacht.dresden.de/index_de.php 17.08.2017 10:55:06 Uhr 25.09.2017 09:55:49 Uhr

Wiedergeburt mit Glockengeläut

Dresden konnte sich während der vergangenen Monate mehrfach freuen: Positive Meldungen aus Kunst und Kultur bestimmten die Schlagzeilen. Ein hochwertiger Konzertsaal wurde eröffnet, neue Räume für die Bibliotheken sowie mehrere Theater, eines für die Jugend, eines für Musik und eines für Kabarett.

Und auch die Museen melden Zuwachs: Im Dresdner Residenzschloss ist der Renaissance-Flügel mit der Ausstellung »Kurfürstliche Garderobe« eröffnet worden. Zusammen mit über 50 weiteren Museen in der Stadt bleibt er zur Museumsnacht Dresden am 16. September bis nach Mitternacht geöffnet. Wann beginnt etwas Neues, wie kommt es in die Welt, und wie sieht es aus? Dem widmen sich viele Häuser in diesem Jahr. Reformation und Renaissance: ein Epochenbruch ist zu besichtigen, nicht nur im Schloss. Der Mathematisch-Physikalische Salon zeigt der Planeten wundersamen Lauf in sieben Minuten. Den Kirchen seit der Reformation widmet sich das Stadtteilhaus in der Neustadt. Und auch in der Bienert-Mühle wird zurückgeblickt: Hier steht die erste Kirchenglocke des Viertels von 1467.

Macht und Mode – die Kleider der Herrscher, darum geht es bei den Kurfürsten. Den textilen Faden spinnen auch das Kunsthaus und das Kunstgewerbemuseum fort bis in die zeitgenössischen Künste. Viele Waffen sind im Schloss zu sehen. Angst flößen sie keine mehr ein, sie wirken eher ansehnlich. Im Militärhistorischen Museum ist das anders: »Wunderwaffen« werden gezeigt und tödliche High-Tech, vom Zündnadelgewehr bis zum Messerschmitt-Flugzeug und V2-Rakete.

Auch in diesem Jahr also kein Mangel an Attraktionen! Und natürlich jede Menge Gelegenheit, selbst aktiv zu werden: Genialisch zeichnen im Albertinum, Rad fahren für die Minilok im Verkehrsmuseum, telefonieren wie früher beim Fernmeldemuseum und Fingerabdrücke selbst probieren. Lassen Sie sich herzlich einladen zur Museumsnacht Dresden.

Martin Chidiac
Amt für Kultur und Denkmalschutz